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my incredible story

Mutter Natascha leidet an Wahnvorstellungen und ist in ärztlicher Betreuung

Natascha Maximova (34) war mit ihrer Tochter Julia Anfang der 90er Jahre zuerst nach Israel und dann nach Deutschland immigriert. Ihre Tochter war ihr ein und alles. Zu SCHRIFT sagte die gelernte Ingenieurin: „Vielleicht war falsch, was ich wollte. Ich habe ihr immer gesagt: Du kannst es schaffen und du musst es schaffen, weil ich habe gar nichts geschafft.“. Ihre Schwester Tania (38) hatte sie am Nachmittag angerufen, dass sich Julia mit einem Mann am Potsdamer Platz herumtreibe. Als die mir meine Schwester sagte, dass der Mann ein Filmregisseur sei, habe ich mich zuerst gefreut und gedacht, vielleicht bekommt sie nun ihre große Chance.“

Natascha Maximva (34) „Alles für die Kinder.“

Als Mutter Natascha abends um halb neun von ihrem Job in einer Spielothek nach Hause kam, war das Mädchen nicht da. Die Mutter schaltete die Polizei ein. „Ich wusste gleich, dass etwas Schreckliches passiert sein muss. Julia ist sehr zuverlässig und verantwortungsbewusst. Meine Schwester meinte gleich, dass der Mann ihr komisch vorkommt.“ Beamte fuhren zum Potsdamer Platz und befragten das Sicherheitspersonal und die Bedienung verschiedener Lokale. Beide wurden wahrscheinlich in einem Café (Salome Bagel) und in der Eisdiele „caffe e gelato“ gesehen. Marcel Kuhlmey, von der Berliner Polizei: „Wir wissen, dass sie in der Eisdiele saßen und Julia mit ihrem Mörder gemeinsam einen riesigen Eisbecher für zwei Personen („Loveboat“) aßen.“

Nachdem Natascha Maximova am Mittwoch gegen 20.30 Uhr von ihrem Job aus einer Spielothek heimkam und Julia nicht da war, „haben wir Anzeige erstattet“. Geschlafen hat die Mutter die nächsten Nächte kaum. Sie wurde beurlaubt. „Ich konnte ja nicht aus dem Haus, weil ich jeden Moment hoffte, dass meine Tochter zurückkommt“, sagt sie mit zittriger Stimme. Nun ist alle Hoffnung verflogen. Ihr bleibt nur noch ein Fotoalbum. Prof. Dr. Jopt (Urban Krankenhaus): „Sie hat ein Trauma erlitten und spricht mit ihrer toten Tochter“.